Sehnsuchtsland
„Else – Hommage“ (1975) ist keine Biographie der Dichterin Else Lasker-Schüler sondern eine Huldigung. Vom Zauber ihrer Gedichte berührt schrieb der israelische Dichter Israel Eliraz ein Libretto für den Komponisten Josef Tal. Im Dialog mit einem Sprecher, im Dialog mit einem oder mehreren Instrumenten, lässt eine Sängerin Else Lasker-Schülers Sehnsüchte, ihre Trauer und ihre Einsamkeit lebendig werden.
Eingerahmt wird die Huldigung an Else Lasker-Schüler von
„Girl – Butterfly – Girl“, einem Liedzyklus von Tsippi Fleischer, der in Zusammenarbeit mit syrischen und libanesischen Dichtern entstand.
„Isaaks Jugend“ von Gilead Mishory (UA), Szenen aus der Kindheit der Brüder.
Pressespiegel
Schaukelstuhl und dramatische Wucht: Unter der starken Metapher „Sehnsuchtsland“ hat die Reutlinger Kammeroper drei Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert zusammengefasst.
„Isaaks Jugend“ (…) ein erfrischend unverkrampfter Zugang zur biblischen Oper; Tenor Dustin Drosdziok und Countertenor Bagdasar Khachikyan verliehen dem ungleichen Brüderpaar Profil und Prägnanz. „Else-Hommage“ ist komplex geschichtet, verdichtet sich (…) zu dramatischer Wucht, (…) welche die Musiker der Kammeroper Reutlingen hier wie auch in den anderen Stücken des Abends mit hoher Professionalität und Präzision erfüllten. (…) Ulrike Härter – eine sängerische Glanzleistung.
Gea 15.11.24




Mit:
Ulrike Härter (Sopran), Danielle Barash (Sopran), Bagdasar Khachikyan (Countertenor), Dustin Drodsziok (Tenor), Matteo und Paolo Arena (Schauspiel), Shoko Hayashizaki (Klavier), Stephan Meyer (Cello) David Inbal (Viola), Ona Ramos (Waldhorn), Angelika Bender (Flöte)
Kostüme: Anke Niklas, Technik: Jakobus Stützen
Regie: Winni Victor

